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    Heinrich Heine

    1831 kehrt Heinrich Heine dem reaktionären Deutschland den Rücken und geht nach Frankreich. Doch die Liebe zu seiner Heimatstadt Düsseldorf bleibt. Denn hier hat der junge Harry seine „Traumzeit“ verbracht, wie er seine Kindheitserinnerungen nennt. „Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zumute. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müsste ich gleich nach Hause gehen.“ So zärtlich erinnert sich der 30-jährige Heine an seine Heimat. Düsseldorf hat er längst verlassen, „nach Hause“ wird er nie mehr gehen. – Heinrich Heine wächst in der Altstadt auf, in einem Hinterhaus der Bolkerstraße 53,…

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    Gedichte Kästners

    Er sei „ein Gebinde aus Gänseblümchen, Orchideen, sauren Gurken, Schwertlilien, Makkaroni und Schnürsenkeln“, sagte Erich Kästner von sich selbst. Vom bissigen Satiriker über den ausschweifenden Bohémien und Frauenhelden, vom glänzenden Unterhaltungsautor der 30er-Jahre zum prophetischen Mahner, vom Moralisten und braven Sohn einer dominanten Mutter zum engagierten Kinderbuchautor reichen die schillernden Facetten seiner Persönlichkeit. Der Arme-Leute-Sohn aus Dresden schaffte den Aufstieg zum weltberühmten Schriftsteller in den wilden 20er-Jahren, erhielt Berufsverbot unter den Nazis und gründete nach dem Krieg zwei sehr erfolgreiche Kabaretts in München. Seit Kästner liest man wieder Gedichte, hieß es nach dem Erscheinen seiner ersten Bände „Herz auf Taille“ (1928), „Lärm im Spiegel“ (1929) oder „Gesang zwischen den Stühlen“…